Tobias Schreiber: Ja, ich war seit 2011 als Geschäftsführer für die Liese GmbH aktiv und habe gemeinsam mit Frank Liese aus einer kleinen Firma, die hauptsächlich auf Service und Instandhaltung in der Getränkebranche ausgerichtet war, ein international tätiges, mittelständisches Maschinenbauunternehmen mit über 40 Mitarbeitern gemacht.
Mit dem schnellen Wachstum der Firma hat sich jedoch gezeigt, dass sich die Zielsetzungen und Vorstellungen von Frank Liese und mir in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Das haben wir rechtzeitig erkannt und deshalb gemeinsam beschlossen, uns und die Unternehmensbereiche zu trennen, damit jeder sein Geschäft nach seinen Vorstellungen gestalten kann.
Wie wurde die Firma aufgeteilt, warum haben Sie die Bereich Förder- und Nukleartechnik mitgenommen?
Als ich 2011 als Geschäftsführer bei der Liese GmbH, damals allein von Frank Liese geführt wurde, eingestiegen bin, war das Kerngeschäft ausschließlich die Getränketechnik, wo bis heute auch der Fokus im Tun von Frank Liese liegt. Die Bereiche Fördertechnik, Nukleartechnik und Lasertechnik entstanden erst in den Folgejahren durch mein Zutun. Somit war es relativ klar, wie die Firma bei der aktuellen Trennung aufgeteilt wird. Bis auf die Lasertechnik, die aufgrund der dafür notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen (z. B. Hallenbeschaffenheit und Lagerhaltung) bei der Liese GmbHs verbleiben muss, gehen die Bereiche, die weitgehend unter meiner Federführung entstanden sind, in die neue Firma TS Quadrat GmbH über.
Wie steht es um Ihre Mitarbeiter, sind Sie überhaupt arbeitsfähig?
Es ist uns gelungen, dass wir die für unsere Bedürfnisse besten Mitarbeiter am Start haben.
Alle relevanten Positionen, auch diejenigen, die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgen, sind personell besetzt. Wir können also direkt loslegen. Was das Projektmanagement und die Kundenbetreuung betrifft, bin ich sehr froh darüber, dass alle Mitarbeiter, die diese Aufgabe bislang bei der Liese GmbH erfolgreich innehatten wie z. B. Frau Schirmer, Herr Beck und Herr Schimming mit in die neue Firma wechseln. Wir starten also mit einem höchst erfahrenen und sehr kompetenten Team und sind damit optimal für die Zukunft aufgestellt.
Was bedeutet der Name TS Quadrat?
TS steht zum einen natürlich für meinen Namen Tobias Schreiber und für das, was wir tun. Wir bieten technische Lösungen, englisch: technical solutions. TS und insbesondere das Quadrat stehen aber auch für das Potenzial, das ich für die Firma sehe und unsere Power, mit der wir unsere Aufgaben künftig meistern werden.
Wie werden Sie künftig arbeiten?
Meine Vorstellung ist es, durch schlanke und clevere Prozesse die Effizienz in unserem Handeln zu steigern. Wir wollen nahe am Kunden, aber auch an Lieferanten sein und diese als Partner aktiv und frühzeitig in unser Tun einbinden. Ich möchte das Unternehmen nicht streng hierarchisch führen, sondern auf Augenhöhe mit meinen Mitarbeitern. Ich bin überzeugt, dass gute Arbeit nur von motivierten und zufriedenen Mitarbeitern zu erwarten ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder machen kann, was er will oder dass ich keine wichtigen und übergreifenden Entscheidungen mehr treffe. Aber meine Mitarbeiter sollen ihr Arbeitsumfeld aktiv mitgestalten können, so dass sie in Konsequenz selbstorgansiert arbeiten und Verantwortung für ihr Tun übernehmen. Dabei spielen auch modernste Technik, Methoden und Arbeitsmittel eine große Rolle. Ich möchte die technischen Möglichkeiten der Gegenwart optimal nutzen, um die Zukunft aktiv mitzugestalten.
]]>"Ein Jahr, in dem wir viel gearbeitet, aber auch sehr viel erreicht haben", so Tobias Schreiber.
"Neben allen notwendigen bürokratischen Herausforderungen, die bei einer Neugründung zu erledigen waren, der anstrengenden Suche nach einer neue Bleibe und schließlich dem glücklichen Umzug in das ehemalige Weingut Schäfer in Jöhlingen ist es uns gelungen, unsere interne Struktur und die Abläufe so aufzusetzen, dass wir unsere Aufgaben hochprofessionell und technisch auf dem Stand der Zeit erledigen können.
Wir konnten unseren Kundenstamm sowohl im Bereich der Fördertechnik, aber auch in der Nukleartechnik weiter ausbauen und haben diverse Großprojekte z. B. für Interpneu in Karlsruhe erfolgreich abgewickelt.
Das alles wäre ohne das großartige Engagement der alten und neuen Mitarbeiter nicht möglich gewesen," ist sich Tobias Schreiber sicher. "Wir sind ein starkes Team, dem ich von ganzem Herzen danke. Danke sagen möchte ich an dieser Stelle aber auch allen Bekannten, Freunden und Familienmitgliedern, die uns im letzten Jahr mit Rat und Tat zu Seite standen, die uns auf vielfältige Art und Weise unterstützt, mit angepackt, uns die Daumen gedrückt und sich für uns gefreut haben."
Und es geht Schlag auf Schlag für die TS Quadrat GmbH weiter: Aktuell läuft der Zertifizierungsprozess für die Qualitätsmanagement-Norm DIN EN ISO 2001:2015, der noch im April zum Abschluss kommt. Weiterhin starten Projekte mit dem neuen Kunden Siempelkamp und dem Bestandskunden Westinghouse.
Auch für die nächste Zeit hat die TS Quadrat GmbH Großes vor. "Wir arbeiten gerade an einem Shop-System, das wir noch in diesem Jahr launchen werden. Weiterhin steht der Neubau eines Verwaltungsgebäudes ins Haus, bei dessen Planung wir auch unsere Mitarbeiter und deren Bedürfnisse intensiv einbinden möchten."
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Sie gibt die Maßnahmen vor, welche getroffen werden müssen, um optimale Arbeits- und Organisationsabläufe zu garantieren und dadurch die Kundenzufriedenheit, Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität insgesamt zu sichern. Planmäßige Kontrollen sowie die regelmäßigen jährlichen Audits garantieren auch langfristig eine kontinuierliche Verbesserung und eine bleibend hohe Qualität.
"Für uns ist die Zertifizierung und damit die offiziell bestätigte Qualitätsgarantie ein wichtiger Erfolgsfaktor, um unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern und Arbeitsplätze langfristig zu erhalten", erklärt Tobias Schreiber.
Mit einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 belegt das Unternehmen, dass es in der Lage ist, Kundenerwartungen konsequent zu erfüllen und sogar zu übertreffen. Viele Kunden fordern diese Zertifizierung, um ihr Risiko, ein nicht anforderungsgerechtes Produkt oder eine nicht anforderungsgerechte Dienstleistung zu erwerben, bereits im Vorhinein zu reduzieren.
"Der Nachweis eines funktionierenden Qualitätsmanagements ist für die Gewinnung neuer Aufträge vor allem im Bereich Nukleartechnik, wo höchste Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen gefordert sind, von größter Bedeutung.
Für die Zukunft sind wir als geprüftes Unternehmen optimal aufgestellt."
]]>„Die Fokussierung auf die Geschäftsbereiche Förder- und Nukleartechnik war strategisch betrachtet der richtige Schritt“, so der Geschäftsführer Tobias Schreiber. „Es gibt nur wenige Unternehmen in der Branche, die über einen so breiten Erfahrungshorizont, gerade im Bereich Fertigung für den Bereich Waste Management verfügen, wie wir."
Mit dem Know-how aus der Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte im Bereich Waste Management, modernsten Arbeitsweisen sowie schlanken Strukturen gelang es der TS Quadrat GmbH nicht nur Aufträge von großen Global Playern (z. B. auch Westinghouse Electric Germany GmbH) zu erhalten, sondern auch das Interesse diverser Forschungseinrichtungen zu wecken. So ist das Unternehmen in Forschungsprojekte u. a. vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie) involviert.
Auch in der Fördertechnik hat sich der aus der vorherigen Firma übernommene Kundenstamm deutlich erweitert. Die Kunden der TS Quadrat GmbH schätzen neben dem Erfahrungshorizont, insbesondere die Flexibilität und Geschwindigkeit bei der Projektumsetzung, ein Benefit, den oft nur kleinere Unternehmen bieten können.
]]>Da eine Abgabe der mineralische Reststoffe an eine entsprechende Deponie in Blockform nicht zu erwarten ist, sollten diese nun nachzerlegt und gebrochen werden, damit der Betonbruch nach weiteren Aufbereitungsschritten passend entsorgt werden kann.
Die Aufgabenstellung an die TS Quadrat GmbH lautete deshalb: Entwicklung und Herstellung einer mobilen Brecheranlage.
Nach ca. einem Jahr Projektlaufzeit fand nun die erfolgreiche Abnahme durch den Kunden statt.
Konkret zerkleinert der Brecher die vorzerkleinerten Bruchstücke der Betonblöcke unter Vermeidung von Staubentwicklungen zu Betonbruch mit einer Korngröße von ca. 0 – 45 mm und füllt den Betonbruch direkt in Big Bags ab.
Für ein einfaches Handling an einem Standort kann die Brechanlage mit einem Gabelstapler transportiert werden. Um den Brecher über weite Strecken zu transportieren oder ihn einzulagern lässt er sich in zwei Teile zerlegen findet so in einem 20“ Container Platz.
Mit dieser Anlage stellt die TS Quadrat GmbH ein weiteres Mal ihr Spezialistenwissen im nuklearen Rückbau und Waste Management unter Beweis. Neben Kenntnis der maschinenspezifischen Anforderungen in der Nukleartechnik überzeugt das Unternehmen durch sein Knowhow in Hinblick auf die umfassenden Dokumentationsanforderungen solcher Anlagen. „Wer Sicherheit geben möchte, braucht Erfahrung“, so der Geschäftsführer Tobias Schreiber. „Und Erfahrung haben wir durch die vielen Projekte, die wir in diesem Bereich schon erfolgreich abgeschlossen haben.“
So übernimmt die TS Quadrat GmbH Verantwortung für die Gesunderhaltung der Welt und für die Zukunft der nächsten Generationen.
]]>Ein unter den ausstellenden Firmen intensiv besprochenes Thema war die Preispolitik vieler Auftraggeber sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor. Während in der Vergangenheit vor allem technische Aspekte, höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit sowie Erfahrung im Bereich Nukleartechnik ausschlaggebend waren, werden Aufträge heute in den meisten Fällen nach der „Best-Price“-Strategie vergeben, so dass der Maschinenbau häufig in Billiglohnländer verlagert wird. Die Leidtragenden sind die Projektausführenden der Auftraggeber, die sich mit fehlendem Kowhow der Lieferanten z. B. im Bereich der Dokumentation herumschlagen müssen sowie natürlich die etablierten Maschinenbauunternehmen, die über Jahre ihr Knowhow eingebracht, Lösungen entwickelt haben und nun vor leeren Auftragsbüchern stehen.
„Wir sind überzeugt, dass die meisten Projekte, die mit Billiganbietern durchgeführt werden, am Ende keinen Kostenvorteil bringen“, ist sich Tassilo Schimming, verantwortlich für den Bereich Nukleartechnik bei der TS Quadrat GmbH, sicher. „Von unseren Kunden wissen wir, dass z. B. im Bereich der aufwändigen Dokumentation im Nachgang häufig enorme Zusatzkosten entstehen, weil hier die Erfahrung und das Wissen der Billighersteller fehlt. Leider spielt dies bei der Vergabestrategie jedoch keine Rolle.“
„Dennoch“, so ist sich Tobias Schreiber sicher, „werden wir weiterhin in diesem Feld mitmischen, denn wir sind auch beratend aktiv und zeichnen uns durch schnelle, flexible Lösungsfindungen aus. Wir bedanken uns für die vielen interessanten Gespräche und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit bestehenden und neuen Partnern.“
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